Intervention

Das PFADE-Lehrmittel bietet mit seinen thematischen Schwerpunkten und den dazugehörigen Konzepten und Arbeitsmethoden klare Ansatzpunkte für den professionellen Umgang mit Störungen.

Sind in einer Schulklasse besondere Probleme vorhanden wie z.B. häufige Unterrichtsstörungen und Regelverstösse, ständige Provokationen und massive Beleidigungen oder Plagen, Ausstossen oder Mobbing von Kindern, können Sie uns an die Schule holen und wir unterstützen die betroffenen Lehrpersonen bei der Arbeit mit ihrer Klasse.

Arbeitsformen:
Dabei ist PFADE unsere Grundlage: Wir arbeiten mit Lektionen, Geschichten, Rollenspielen und Spielen, Bildern und Ritualen von PFADE, die wir ganz gezielt herbeiziehen, um einen positiven (Lern-)Prozess in Gang zu bringen. Gegebenenfalls beziehen wir weitere passende Materialien und Handlungsformen mit ein. Das Interventionsangebot richtet sich in diesem Sinne an Schulen oder Klassen, in denen mit PFADE gearbeitet wird.

Die Arbeit mit den Kindern findet stets gemeinsam mit der Lehrperson der Klasse im Teamteaching statt, da sie die Klasse und die gewohnten Abläufe kennt. Auch erlangt die Lehrperson auf diese Weise einen neuen Zugang zu PFADE und wird bei der Arbeit mit dem Lehrmittel sicherer. Ziel und Vorteil einer solchen Intervention ist, dass die Lehrperson nach der Intervention die begonnene Arbeit selbstständig weiterführen und so präventiv wirken kann.

Ablauf einer PFADE-Intervention: Intervention_PFADE_Ablauf.pdf

Je nach Situation nehmen wir Anpassungen aufgrund der Erfordernisse oder spezieller Bedürfnisse vor.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Intervention wünschen oder daran Interesse haben (rjuenger@ife.uzh.ch oder snaef@ife.uzh.ch). Wir setzen uns mit Ihnen raschmöglichst in Verbindung und stellen Ihnen gerne nähere Informationen zu.

Eine Alternative zur Intervention kann die Supervision / Fallberatung (einzeln oder in kleinen Gruppen) sein. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Supervision vor Ort möchten.